Von Zeit zu Zeit packt es mich und ich stoße ein laufendes Romanprojekt um oder parke es in der Lade. das bedeutet nicht, dass es tot ist, aber es schläft tief und fest. In diesen Phasen, wenn ich mich dazu durchringe, ein Projekt wegzulegen und ein anderes zu beginnen oder einzuschieben, sehe ich mir auch immer die aktuellen Schriftstellerprogramme an. Das ist nicht wirklich nerdig; ich tu´s oft, um Zeit totzuschlagen und auch, weil mich nunmal als Schriftsteller interessiert, welche Werkzeuge es gibt, um den zu schreibenden Text zu verfassen, zu organisieren und abzugeben.

Die letzten Projekte verfasste ich mit Scrivener und Papyrus Autor, und seitdem es Scrivener auch für iOS gibt, ist die Versuchung groß, das nächste Projekt auch wieder in Scrivener zu verfassen. Doch dann stolperte ich über Ulysses for iPad, das eigentlich nicht mehr ist, als ein gut angezogener Texteditor, der Markdown kann. Am besten funktioniert Ulysses, wenn es mit iCloud gesynct wird; einige Funktionen scheinen nicht zur Verfügung zu stehen, wenn man einen anderen Clouddienst verwendet. Man kann Notizen, Bilder und Zielvorgaben verwenden, und es gibt eine geballte Ladung an Exportfunktionen.

Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, die Geschichte einer unmöglichen Freundschaft zwischen einem ausländerfeindlichen Witwer und einem schwulen, irakischen Flüchtling, in Ulysses zu verfassen … So wie übrigens auch dieses Blogpost 🙂