Im Palast des schönsten Schmetterlings

Im Palast des schönsten Schmetterlings
Ein schwuler Teenager schreibt in den Tagen nach dem Sieg der Revolutionäre über das verhasste Batista-Regime Briefe, die er nicht verschickt. Hingeschmiert, aufs Papier geworfen, gebrüllt, in einem Wettlauf gegen die Zeit, den er nicht gewinnen kann, sind sie Zeugnisse des Scheiterns einer jungen Liebe.
Erst im Jahr 2011 werden die Briefe bei Renovierungsarbeiten in einem Notizbuch entdeckt, das in einem verlassenen Haus unter den Dielen versteckt war. Peter Nathschläger arbeitete die Geschichte auf und stellte eine Verbindung zum Selbstmord eines sechzigjährigen Mannes her, der im Sommer 2010 vor der Küste Havannas ertrank.
Die erschütternde und mitreißende Aufarbeitung eines von der Zeit verschütteten Dramas!

Kritiken

Kritik bei http://www.queer.de

… Nathschläger hat mit „Im Palast des schönsten Schmetterlings“ nicht nur einen spannend erzählten, einfühlsamen und wichtigen Roman geschrieben. Sondern auch dem „vergessenen“ Gerardo Mariano Ruiz (16.10.1949 – 7.10.1964) ein literarisches Denkmal gesetzt!

Kritik bei Radiosub – Das schwul/lesbische Radiomagazin aus Frankfurt/Main

… Es ist ein wichtiges Buch, das Peter Nathschläger da verfasst hat. Ein sehr wichtiges sogar! Obgleich man es trotz seiner nur 172 Seiten sicherlich nicht schnell, in einem Ruck lesen kann. Nicht weil es etwa langweilig oder schlecht geschrieben ist, ganz im Gegenteil, nur diese Geschichte berührt auf so eine tiefe Weise, mal macht sie unfassbar traurig, mal macht sie unfassbar wütend, mal ist es einfach nur unerträglich und man muss das Buch weglegen, und manchmal ist es einfach wunderschön.

Kritik bei Du & Ich Magazin

Wie sehr politischer Machtmissbrauch bis in Privatbereiche, insbesondere der sexuellen Minderheit, seinen Stachel bohrt, wird durch explizite Schilderungen von Erniedrigung deutlich. Und dennoch bleibt Platz für einen Hauch vom Glück – in der Erinnerung an Felipe, Gerardo und Arturo.
Frank Hermann

Kurzkritik bei Bruno´s

Kuba, 1964: Ein schwuler Teenager schreibt in den Tagen nach dem Sieg der Revolution unter Castro Briefe, die er niemals abschickt. Erst im Jahr 2011 werden die Aufzeichnungen bei der Renovierung eines verlassenen Hauses entdeckt und entpuppen sich als beispiellos anrührendes Zeugnis des Scheiterns einer jungen Liebe. Eine wahre Geschichte voller Dramatik!