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Das kalte Universum

Eine der UNO untergeordnete Geheimorganisation weiß seit 50 Jahren, dass ein außerirdisches Raumschiff auf dem Weg zur Erde ist, um zu ernten. Was sie genau damit meinen, übermitteln sie der Organisation in Botschaften, die alle zehn Jahre am gleichen Tag empfangen werden. Seit dem ersten Kontakt wird die Menschheit durch politische und gesellschaftliche Manipulation auf den Kontakt vorbereitet.

Zwei marokkanische Burschen, die für den IS kämpften und seit ihrer Rückkehr nach Frankreich mehr oder weniger gebrochen in einfachen Verhältnissen in der Kleinstadt Lodevé nahe der Stadt Montpellier leben, geraten mit hunderten entführten jungen Menschen auf die gigantische Arche der Fremden, wo sie sich einem besessenen Kapitän gegenüber sehen, der seiner ganz persönlichen Version von Moby Dick hinterher jagt: Der Liebe seines Lebens. Die jungen Krieger geraten in einen aufkeimenden Konflikt zwischen denen, die eine Heimat suchen, um sich endlich niederlassen zu können, und den anderen, die dem Kapitän folgen, wohin auch immer er gehen will, und sei es bis ans Ende des Universums. Und das Ende des Universums ist erst der Beginn.

Karim
Ibo

Mit diesem Roman versuche ich, die Spange zwischen Die Inseln im Westen und CODA – Der letzte Tanz zu schließen. Zumindest einmal, was das Paar Richard und Frank Ostrowksi betrifft. Fertig bin ich mit diesem Universum noch lange nicht, denn ich habe in der Geschichte um die Inseln im Westen sehr prominent Nibis Amida eingeführt, den Sohn von Frank Ostrowskis Vertrauten Daniel Rabenreich. Und Arturo Gonzales Sohn Abris, der halb Mensch und halb Nibianer ist. Nibis trägt ja auch außerirdische Gene in sich, weil sein Vater Daniel bei der Rettung seines verlorenen Beins durch außerirdischer DNA geheilt wurde (siehe Die Inseln im Westen, Band 1: Nebelgeister)