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Digital Detox

Nach einigen Hin & Her habe ich mich (wieder einmal) dazu entschlossen, den Großteil meiner Social Media Aktivitäten aufzugeben. Facebook hats (noch) überlebt, Twitter und Instagram are gone. Der Grund liegt in der einfachen Wahrheit, das ich zu den Menschen gehöre, die sich ablenken lassen, wenn sich Ablenkung bietet. Mein sowieso dünn gestaltetes Konzentrationspotential wird durch Fotos hier und Berichte da arg strapaziert und macht mich faul. Ich gehöre gewiss nicht zu den Produktivitätsfans, aber die Verführung durch Passivkonsum in den Sozialen Medien ist schon derart aufdringlich, dass ich mich draus lösen muss. Nicht stilllegen, nicht deaktivieren - löschen ist die Devise.

Dies geschieht gleichzeitig mit einem verstärkten Rückzug aus dem Sammelbecken von Onlineapps, mit denen man Texte verfassen, sharen und überarbeiten kann.

Man könnte das, was ich gerade betreibe, als Digital Detox umschreiben, will aber hier noch weiter gehen. Dropbox gelöscht, Evernote, gelöscht, ... alles weg.

Okay, die Emailadresse, die Website, der Blog und das Reisebuch bleiben bestehen; damit lagere ich einen Teil meiner "analogen" Schreiberei ins Internet aus.

Ein Hauptgrund, mich vor allem aus Twitter und Instagram zurückzuziehen ist: Hier sind immer dieselben Leute, die sich auf die selbe Art & Weise in Szene setzen; auf Twitter mit immer denselben argumentativen Griffen Streit suchen, Shitstorms produzieren, sich als Opfer oder Beschützer positionieren; auf Instagram entgleitet die Welt in eine von Farbfiltern und in wehenden Tüchern gehüllte Schönheiten idealisierte "Gibtsnichtwelt", alles ist nur noch Werbefotografie, gestellt, inszeniert, jede Strähne passt, jeder Schatten kalkuliert, das zu bewerbende Produkt platziert. Die Zeit, die ich damit vertrödle, das alles zu sichten, um mich davon täuschen und enttäuschen zu lassen, wäre besser angelegt, wenn ich wirklich lesen würde. Mehr lesen. Das wäre doch etwas.

Ich versuche es halt einmal eine Zeit lange ohne und werde sehen, wie digital versifft mein Bewusstsein schon ist, oder ob ich es stemmen kann.

Ich habe auf der Seite mit den Reiseberichten eine neue Unterseite mit einem Bericht und vielen Fotos über unsere Reise nach Kuba im März 2018 eingerichtet. Bemerkenswert, weil es unsere erste Reise mit unserem Freund Rafal war, der sich als sehr angenehmer, unkomplizierter und freundlicher Reisepartner entpuppte.

Update auf der Reiseseite

Ich habe gestern damit begonnen, die Unterseite, auf der ich Berichte über unsere Reisen zusammentrage, auszubauen und mit Berichten zu befüllen

Hier entlang: https://reisen.nathschlaeger.com/

Ein kleiner Überblick über Apps, die ablenkungsfreies Schreiben unterstützen, mit Fokus auf Beenokles Zenwriter

26.01.2019

Ein paar Gedanken über das Reisen und das Schreiben. Und über Moleskine-Notizbücher

12.01.2019


Auf www.lovelybooks.de findet gerade eine Leserunde zu meinem dritten Roman "Dunkle Flüsse" statt.

Über das Drama

Es ist kein leichter Lesestoff, dieser auf einer wahren Geschichte beruhende Roman, der in tiefste menschliche Abgründe führt. Es ist nicht nur ein Krimi, es ist auch ein menschliches Drama und teilweise purer Horror.

Der Himmelstürmer Verlag stellt zehn Rezensionsexemplare zur Verfügung. Die Bücher werden über einen der Buchshops verschickt und die Teilnehmer der Leserunde erhalten später einen Link zur direkten Bewertung im Portal.